Espressomaschine Alternative: Wie kann man ohne spezielle Maschine Espresso kochen?

Ein Espresso Kaffee ist ein besonderer Genuss und ein hervorragender Wachmacher. Wer morgens schon zu Hause eine Tasse Espresso genießen kann, bevor er das Haus verlassen muss, fängt den Tag voller Elan an. Natürlich ist es heutzutage leicht möglich, den perfekten Espresso auch zu Hause zu zubereiten. Dazu gibt es auf dem Markt eine große Auswahl an Designer Espresso Maschinen, welche die beliebte Kaffeespezialität auf Knopfdruck produzieren. Jedoch sind die Preise dieser Maschinen so gelagert, dass sie einfach nicht für jedermann erschwinglich sind.

Da ist es gut zu wissen, dass es auch preiswerte Alternativen zur Espressomaschine gibt, mit denen man zu Hause einen original Espresso herstellen kann. Für einen guten Espresso sind zwei Elemente notwendig. Zum einen braucht man den dunkel gerösteten, fein gemahlenen Espresso Kaffee. Zum anderen muss Wasserdruck entstehen, der den charakteristischen Schaum, auch Crema genannt, produziert.

Es gibt zum Beispiel seit vielen Jahren die Bialettis Kanne, die ursprünglich aus Italien stammt, heute aber auch in Deutschland erhältlich ist. Das zweiteilige, kannenartige Gefäß wird in der unteren Hälfte mit Wasser gefüllt. Darauf wird ein Filter gesetzt, der mit dem Espresso Pulver gefüllt ist. Man schraubt die Kanne zusammen und erhitzt sie auf der Kochstelle. Dadurch entsteht Druck, der das Wasser nach oben durch den Kaffee drückt, von wo er in den oberen Teil fließt. Bei der ursprünglichen Bialettis Kanne ist der Schaum nur schwach ausgeprägt. Die neuen Modelle haben jedoch ein zusätzliches Druckventil, durch das der Wasserdruck erhöht wird und mehr Schaum produziert.

Eine andere Möglichkeit, Espresso Kaffee ohne Maschine zu produzieren, bietet der griechische Ibrik. Hier benötigt man pro Tasse Wasser 2 Löffel von besonders fein gemahlenem Espresso Kaffee Pulver. Dieses wird mit Zucker nach Geschmack im Ibrik zum Kochen gebracht. Wenn der Kaffee zum ersten Male aufschäumt, gießt man den Schaum in die vorbereiteten Espresso Tassen. Der verbleibende Kaffee wird unter Zugabe von einem wenig Wasser erneut aufgekocht. Nun wird der Kaffee in die Tassen gefüllt. Dabei sollte man ihn häufig schwenken, um zusätzlichen Schaum zu erhalten. Es ist ratsam, den Kaffee vor dem Trinken einige Minuten ruhen zu lassen, damit sich der Satz am Boden sammeln kann.

Beide Methoden erzielen die besten Ergebnisse, wenn man spezielles Espresso, oder auch Mokka-Pulver benutzt. Mit normalem Kaffee erreicht man nicht den gleichen Geschmack. Einige Kaffeemarken bieten heute auch einen gefriergetrockneten Espresso an. Hier braucht man lediglich das Granulat in die Tasse zu geben und mit heißem Wasser zu übergießen und schon erhält man einen schäumenden Espresso. Hier erzielt man vielleicht nicht das beste Resultat, aber es ist auf diese Weise überaus einfach, zu Hause oder auch im Büro innerhalb von wenigen Minuten eine Tasse Espresso genießen zu können.